Der Übergangssektor bedarf aus Sicht des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit einer Weiterentwicklung. Statt einer Sammlung einzelner Fördermaßnahmen benötigen junge Menschen eine aufeinander abgestimmte Förderkette, die ihren Bedrafen und Lebenslagen gerecht wird. Mit einem Impuls wollen wir zur Debatte anregen.
Der Übergang von der Schule in den Beruf muss für junge Menschen mit geringen Chancen besser aufeinander abgestimmt werden als bisher. Die einzelnen Glieder – Maßnahmen nach SGB III (Bundesagentur für Arbeit), SGB II (Jobcenter), SGB VIII (Jugendhilfe) und weiteren Gesetzen sowie Bundes- und Landesprogrammen – müssen zu einer kohärenten Förderkette zusammengeführt werden. Eine zentrale Koordinationsstelle wie die Jugendberufsagentur (JBA) kann hierbei als verbindendes Dach wirken. Junge Menschen sollen durch ein intensives Casemanagement begleitet werden, bis persönliche und berufliche Stabilität erreicht sowie realistische Perspektiven auf Ausbildung und Beruf vorhanden sind. Ein Zeitraum bis zu 36 Monaten scheint dafür notwendig. Eine tragende Rolle im Übergangssektor und für das Casemanagement kommt im Sinne der Subsidiarität den freien Trägern der Jugendsozialarbeit zu.
Ausgangslage und Ansätze
Der Übergang junger Menschen in das Erwachsenenleben ist von verschiedenen Herausforderungen geprägt: Armut, instabile Familienverhältnisse, gesundheitliche Schwierigkeiten, sprachliche Barrieren, Diskriminierung, Rassismus und andere gesellschaftliche wie persönliche Faktoren gehören zu ihrem Alltag. Oft treten mehrere Problemlagen gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig, sodass Mehrfachbelastungen entstehen, die bei jungen Menschen zu Orientierungslosigkeit führen und sich negativ auf ihre Bildungs- und Lebenswege, ihre Bildungsabschlüsse sowie auf die Entwicklung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung auswirken können.
Gerade Jugendliche ohne Abschluss oder Anschluss drohen nach der Schule aus allen Hilfesystemen herauszufallen. Sie ziehen sich zurück, brechen Maßnahmen ab oder bleiben Bildungsangeboten fern. Diese NEETs“ (Not in Education, Employment or Training) sind schwer erreichbar – benötigen aber am dringendsten Unterstützung. Freie Träger der Jugendsozialarbeit berichten zudem: Viele Jugendliche zeigen wachsende psychische Belastungen. Klassische Förderstrukturen greifen hier kaum. Für diese jungen Menschen müssen Maßnahmen und Angebote barrierearm im unmittelbaren Lebensumfeld inklusiv, verlässlich und nachhaltig vorhanden sein.
Es ist aus Sicht der Jugendsozialarbeit wichtig, in erster Linie die Persönlichkeit zu stärken. Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit schafft Zuversicht, Herausforderungen bewältigen zu können und ist ein entscheidender Faktor für Motivation und Durchhaltevermögen. Persönlichkeitsbildung fördert das Selbstvertrauen und schafft Grundlagen für Orientierung, Eigenverantwortung sowie gemeinschaftliches Miteinander.
Herausforderungen: Zersplitterte Angebote und fehlende Verbindlichkeit
Der Übergangssektor ist zergliedert. Einzelne Glieder der Förderkette sind durchaus passend und wirksam, fügen sich jedoch selten zu einer Ankerkette zusammen, die den jungen Menschen Halt und Sicherheit gibt. Die Lebenswirklichkeit und die Bedarfe der jungen Menschen stehen nicht im Fokus der Maßnahmen im Übergang.
Den Rahmen setzen die Grundsicherung (SGB II), die Arbeitsförderung (SGB III) und die Jugendhilfe (SGB VIII). Jobcenter, Arbeitsagenturen und Jugendämter mit Unterstützung der freien Träger agieren oft nebeneinander statt miteinander, wenn junge Menschen Unterstützung suchen. Dominierend wirkt die Bundesagentur für Arbeit im Übergangssektor. Ihre Organisationsstruktur, gesetzlichen Ziele und in der Folge ihr Steuerungsanspruch und das Weisungs- und Regelwerk entsprechen aus Sicht der Jugendsozialarbeit nicht den Bedarfen und Erwartungen junger Menschen. Sie sind auch mit der Arbeitsweise der Jugendsozialarbeit nicht kompatibel. Ein Beispiel: Das Ausschreibungssystem zielt wenig auf kontinuierliche Förderung junger Menschen, sondern vielmehr auf Erfolgsstatistiken der Behörde.
Junge Menschen treffen auf ein System, dessen Zuständigkeiten und Finanzierungslogiken nicht aufeinander abgestimmt sind. Projektförderungen laufen meist zu kurz, was vor allem den Aufbau vertraulicher Zusammenarbeit von Jugendlichen und Fachkräften erschwert. Besonders dann, wenn bei den Trägern im Übergangssektor durch befristete Finanzierung sowie eine unzureichende Refinanzierung tariflicher Entlohnung die Fachkräftebindung immer weniger gelingt. Zudem sind wirksame Maßnahmen meist in der Dauer befristet, eine langfristige Betreuung ist somit nicht gewährleistet. Besonders schwer wiegt, dass Nachbetreuung kaum vorgesehen ist. Jugendliche fallen nach Maßnahme-Ende oft wieder aus der Förderkette heraus. Es mangelt an nachgelagerten Prozessen, die Erfolge absichern.
Administrative Vorgaben verhindern notwendige Flexibilität und eine kontinuierliche Betreuung im Sinne eines Casemanagements. Das Problem liegt nicht nur in den einzelnen „Gliedern“ der Förderkette, sondern auch in den „Schweißnähten“ dazwischen: Übergänge, Kommunikation und Zuständigkeiten sind im aktuellen Übergangssektor brüchig, sie funktionieren in vielen Fällen nicht.
Zielbild – Ein kohärenter, verbindlicher Übergangssektor
Ein wirksamer Übergangssektor braucht Kohärenz, Kontinuität und Kooperation. Das bedeutet:
Zentrale Koordination
Jugendberufsagenturen werden zu echten Steuerungsstellen weiterentwickelt – mit rechtlicher und finanzieller Ausstattung, um mindestens SGB II-, III- und VIII-Leistungen zu bündeln. Aus diesem Grund müssen für die Jugendberufsagenturen bundesweit einheitliche, qualitative und verbindliche Mindestanforderungen über Finanzierung, Auftrag und Struktur geschaffen werden. Gleichzeitig muss genügend Flexibilität gewahrt bleiben, um auf spezifische Bedarfe junger Menschen vor Ort, regionale Arbeitsmarktbedingungen oder kommunale Strukturen reagieren zu können. Vorschläge für jugendgerechte Jugendberufsagenturen hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit formuliert.
Casemanagement bis zu 36 Monate
Junge Menschen werden individuell begleitet – von der ersten Ansprache über die Phase der Stabilisierung bis hin zum tatsächlichen Beginn einer Ausbildung und – wenn notwendig – einer Nachbetreuung in der ersten Phase der Ausbildung. Aus der Erfahrung ist ein Zeitraum bis zu 36 Montage notwendig. Faktoren für das Casemanagement sind: Eine persönliche Bezugsperson als Anker, regelmäßige Coaching-Kontakte, eine flexible Ausgestaltung je nach Bedarf und Krisensituation sowie das Vermeiden von Doppelbetreuung durch klare Zuständigkeit.
Einheitliche Förderlogik
Die drei Rechtskreise teilen ein gemeinsames Verständnis: So viel Unterstützung wie möglich, so viel Erwartungen an junge Menschen wie nötig. Förderung orientiert sich an Lebenslagen, nicht an Verwaltungsstrukturen.
Einbindung freier Träger
Freie Träger der Jugendsozialarbeit übernehmen subsidiär als operative Partner das Casemanagement, sichern die sozialpädagogische Begleitung sowie das Umsetzen bedarfsorientierte Angebote. Dafür benötigen sie eine langfristige Finanzierung, auskömmliche Mittel für die Personalausstattung (mit tariflicher Bezahlung) sowie weniger Bürokratie und mehr Gestaltungsspielraum.
Phasenmodell des Übergangssektors
Aus der langjährigen praktischen Erfahrung in der Jugendberufshilfe und auf Grundlage bewährter Konzepte der Jugendsozialarbeit haben die Träger im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit ein Phasenmodell entwickelt, das junge Menschen im Übergang von Schule in Ausbildung und Arbeit verlässlich begleitet. Das Modell berücksichtigt die häufig komplexen Lebenslagen der Zielgruppe und verbindet sozialpädagogische Stabilisierung mit einer schrittweisen Integration in Ausbildung und Beschäftigung.
Das Phasenmodell versteht sich nicht als starres Stufensystem, sondern als flexibler, individueller Entwicklungsprozess. Übergänge zwischen den Phasen sind fließend, individuell gestaltet, Rückschritte sind möglich und pädagogisch begleitet. Zentrale Grundlage in allen Phasen ist die aktive Beteiligung, Mitwirkung und Mitbestimmung der jungen Menschen.
Phase 1 – Erreichen und Ansprechen
Zugänge schaffen und Vertrauen aufbauen
In der ersten Phase steht die Kontaktaufnahme und das Erreichen junger Menschen im Mittelpunkt, die Gefahr laufen, durch bestehende Systeme nicht mehr erreicht zu werden. Dies geschieht über niedrigschwellige, lebensweltorientierte und aufsuchende Angebote, beispielsweise an Schulen, in Jugendzentren, im öffentlichen Raum, über Streetwork oder digitale Kanäle wie Social Media.
Ziel dieser Phase ist es, eine tragfähige, auf Vertrauen ausgerichtete Beziehung aufzubauen und einen ersten Zugang zur Lebensrealität der jungen Menschen zu finden. Ihre aktuelle Lebenslage, individuelle Belastungen, Ressourcen und Interessen werden gemeinsam erfasst – ohne Druck, Bewertung oder unmittelbare Zielvorgaben. Die jungen Menschen erfahren, dass ihre Situation ernst genommen wird und sie Unterstützung annehmen können.
Phase 2 – Stabilisieren und Orientierung geben
Grundlagen für Entwicklung sichern
Aufbauend auf dem Vertrauensverhältnis zielt die zweite Phase darauf ab, Stabilität im Alltag herzustellen. Viele junge Menschen bringen Unsicherheiten, psychosoziale Belastungen oder fehlende Tagesstrukturen mit. Daher stehen verlässliche Rahmenbedingungen, klare Strukturen und gemeinschaftliche Erfahrungen im Vordergrund.
Zugleich wird die Sicherung grundlegender Bedürfnisse unterstützt – etwa in den Bereichen Ernährung, Wohnen, Gesundheit, Schlaf und finanzielle Absicherung. Kleine, realistische Ziele und bewusst gesetzte Erfolgserlebnisse stärken Selbstwirksamkeit und Motivation. Die jungen Menschen gewinnen Orientierung und erleben Unterstützung, Verlässlichkeit, Gemeinschaft als stabilisierende Faktoren.
Phase 3 – Fördern und Kompetenzen entwickeln
Persönliche und soziale Entwicklung stärken
In dieser Phase erfolgt eine gezielte, schrittweise Förderung der individuellen Stärken sowie beruflichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Der Fokus liegt auf Fähigkeiten, die für Ausbildung und Arbeit ebenso relevant sind wie für ein selbstbestimmtes Leben. Das können unter anderem Verantwortungsübernahme sein, Zuverlässigkeit, personale und soziale Kompetenzen, Reflexionsfähigkeit oder Umgang mit Anforderungen und Belastungen.
Die Förderung orientiert sich an den individuellen Voraussetzungen und Lerngeschwindigkeiten der jungen Menschen. Praxisnahe Lernsettings, projektorientiertes Arbeiten und kontinuierliche pädagogische Begleitung ermöglichen Selbstwirksamkeit sowie nachhaltige Entwicklung und stärken insbesondere die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.
Phase 4 – Vermitteln und Übergänge gestalten
Berufliche Perspektiven konkretisieren
In der vierten Phase wird der Übergang in Ausbildung, Arbeit oder weiterführende Qualifizierung aktiv gestaltet. Die jungen Menschen werden bei der Berufsorientierung, der Entwicklung realistischer Perspektiven sowie bei Bewerbungsprozessen begleitet.
Zentrale Elemente sind:
- Praktika und betriebliche Erprobungen
- enge Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern
- individuelle Unterstützung bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen
- Fokussierung auf persönliche Stärken und Fähigkeit der jungen Menschen bei der Vermittlung
Ziel ist eine nachhaltige Aufnahme einer Ausbildung, Qualifizierung oder Arbeit, die vor allem den Fähigkeiten und Perspektiven der jungen Menschen gerecht wird.
Phase 5 – Nachbetreuung und nachhaltige Sicherung
Stabilität im neuen Lebensabschnitt gewährleisten
Der Übergang in Ausbildung oder Arbeit markiert keinen Abschluss, sondern einen sensiblen Neubeginn. In der Nachbetreuungsphase bleiben die Fachkräfte weiterhin ansprechbar und begleiten die jungen Menschen bei der Stabilisierung im neuen Kontext.
Unterstützung erfolgt bei:
- auftretenden Krisen oder Überforderungen
- Konflikten im Betrieb oder Ausbildungsumfeld
- organisatorischen oder persönlichen Herausforderungen
Eine Rückkehrmöglichkeit in frühere Unterstützungsphasen ist ausdrücklich vorgesehen und entlastet die jungen Menschen. Dadurch werden Abbrüche vermieden und nachhaltige Integrationsverläufe gefördert.
Gesamtverständnis des Modells
Das Phasenmodell des Übergangssektors gewährleistet eine individuelle, kontinuierliche und bedarfsgerechte Förderung, die Abbruchrisiken minimiert und Entwicklungsprozesse realistisch abbildet. Es verbindet sozialpädagogische Arbeit, Bildungsförderung und arbeitsmarktpolitische Instrumente zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Im Zentrum steht stets der junge Mensch als aktiver Gestalter seines eigenen Weges – begleitet, unterstützt und ernst genommen.
Voraussetzungen für Wirksamkeit
Damit das System wirksam und nachhaltig ist, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Eine langfristige, verlässliche und kohärente Förderung des Casemanagements muss die oft bestehende Projektlogik der Förderung (Projektaufbau, Umsetzung und Projektende mit Ergebnissicherung) sowie die fragmentierte Einzelmaßnahmenförderung ablösen.
- Die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams muss gestärkt werden: Sozialpädagog:innen, Psycholog:innen, Ausbilder:innen, auch Vermittler:innen der Arbeitsagentur und Jobcenter bringen gleichberechtigt ihre Expertise im Sinne der Jugendlichen ein.
- Starke lokale Netzwerke werden weiterentwickelt, in denen Jugendhilfe, Schulen, Arbeitsverwaltung, Betriebe und andere Akteure des Übergangssektors verlässliche Partner:innen sind. Auch Elternarbeit und das Einbeziehen des persönlichen Umfeldes sind in diesem Kontext ein wichtiger Faktor.
- Eine regionale Verankerung schafft die Anpassung an lokale Arbeits- und Bildungsstrukturen.
- Bestehende Förderangebote müssen überprüft und zugunsten dieses Modells modifiziert werden
Mehrwert für Menschen, Betriebe und demokratische Gesellschaft
Ein abgestimmter Übergangssektor stärkt nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Fachkräfte, die Betriebe (Wirtschaft) und letztendlich den sozialen Zusammenhalt. Die Datenlage zeigt: Trotz steigender Ausbildungsbereitschaft Jugendlicher bleibt der Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage schwierig; viele Stellen sind unbesetzt, während zugleich Tausende ohne Ausbildungsplatz bleiben. Dies geht zu Lasten der Zukunftsperspektiven junger Menschen und ist gleichzeitig mit erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden. Ein System, das Schule, Berufsberatung, Jobcenter, Jugendhilfe und Betriebe konsequent verbindet, reduziert hingegen Passungsprobleme, schließt Förderlücken und schafft verlässliche Übergänge.[1]
Für Jugendliche bedeutet es: Wer Beratung und Unterstützung erfährt, startet signifikant häufiger in Ausbildung. Gleichzeitig werden Exklusionserfahrungen oder gar Scheitern vermieden. Reißt hingegen die Kette, steigt das Risiko instabiler Übergänge, Arbeitslosigkeit und sozialer Exklusion. Investition in den Übergangssektor ist deshalb Prävention gegen spätere Folgekosten und stärkt gesellschaftliche Teilhabe sowie Vertrauen in den demokratischen Staat.[2]
Für die Fachkräfte schafft ein abgestimmtes System Klarheit: Gemeinsame Ziele, Standards und Daten sowie ein verbindliches Casemanagement inklusive Nachbetreuung senkt Doppelarbeit, steigert die Qualität und die Wirksamkeit.[3]
Für Betriebe bleibt die duale Ausbildung weiterhin die ökonomisch klügste und effektivste Fachkräftesicherung: Produktive Leistungen von Auszubildenden decken laut IAB rund 70 % der Kosten bereits während der Ausbildung. Wer ausbildet, gewinnt und bindet Fachkräfte. Ein Übergangssektor, der Jugendliche zielgerichtet an Betriebe heranführt, rechnet sich doppelt: betriebswirtschaftlich und gesellschaftlich.[4]
Insgesamt stärkt ein funktionierender Übergangssektor den sozialen Zusammenhalt: Weniger NEETs, weniger Langzeitbezug staatlicher Leistungen und mehr selbsttragende Erwerbsbiografien schlagen sich letztlich in geringeren Sozialausgaben und höheren Steuereinnahmen nieder.
Jede stabile Einmündung in Ausbildung senkt also Folgekosten. Das bestätigen Statistiken und Erfahrungen. Investitionen in Koordination, Begleitung und Qualität sind deshalb keine zusätzlichen Ausgaben, sondern kluge Rendite für Menschen, Betriebe und Gesellschaft.
Appell
Der Übergang von der Schule in den Beruf darf kein Zufall bleiben. Junge Menschen mit geringen Chancen benötigen ein System, das sie hält, auch wenn sie straucheln. Statt nebeneinander agierender Systeme muss eine verzahnte Förderkette soziale, berufliche und persönliche Entwicklung verbinden – getragen von Vertrauen, Kontinuität und Kooperation.
Der Impuls als PDF.
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Fußnoten
[1] vgl. https://www.bibb.de/de/201811.php
[2] vgl. https://iab.de/presseinfo/ergebnisse-der-ba-bibb-iab-bewerberstudie-2024-ausbildungssuchende-ohne-weiteren-kontakt-zur-ba-finden-seltener-den-weg-in-ausbildung/
[3] vgl. https://www.bibb.de/dienst/publikationen/de/20114
[4] vgl. https://www.bibb.de/de/11060.php und https://iab.de/presseinfo/neuer-hoechstwert-rund-acht-von-zehn-azubis-wurden-nach-erfolgreichem-abschluss-uebernommen/
