2010

Pressemitteilungen 2010

Junge Menschen angemessen fördern heißt Vielfalt wertschätzen
Unterstützung und Anerkennung junger Menschen mit Migrationshintergrund müssen verbessert werden

Berlin, 17. Dezember 2010. Integration verläuft insgesamt zwar besser als ihr Ruf – sie erfordert jedoch ein dauerhaftes Engagement seitens der Politik und aller gesellschaftlichen Akteure. Anlässlich des „Internationalen Tages der Migrant/innen“ am 18. Dezember zieht der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit eine gemischte Bilanz: „Wir wollen angesichts der kontroversen, teilweise diskriminierenden öffentlichen Debatten auf eine der Kernfragen hinweisen, die die jungen Menschen wie auch die Fachkräfte in unseren Einrichtungen beschäftigt“, so Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit. „Wie kann Integration tatsächlich gelingen und welche Rückschlüsse muss die Integrationspolitik daraus ziehen? Aus unserer Sicht sind ein erfolgreicher Schulabschluss und eine Ausbildung die entscheidenden Faktoren für umfassende Teilhabe – hier sind Jugendliche mit Migrationshintergrund weiterhin klar im Nachteil.“

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„JUGEND STÄRKEN“ muss langfristig gesichert werden – um jungen Menschen echte Perspektiven zu geben
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich für die Absicherung und Fortsetzung der bundesweiten Initiative und ihrer Programme ein

Berlin, 30. November 2010. Die im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zusammengeschlossenen sieben bundesweiten Organisationen setzen sich in einem heute veröffentlichten Positionspapier dafür ein, die Initiative

„JUGEND STÄRKEN“ umfassend fortzusetzen. „Damit Nachhaltigkeit und Planungssicherheit gewährleistet sind, dürfen die neuen Angebote und Strukturen nicht am Ende der Förderphase einfach auslaufen. Jetzt ist vielmehr eine schnelle finanzielle Sicherung bis 2013 und auch darüber hinaus dringend geboten“, so Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit.

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Positionspapier (301kB)


„Wir geben keinen jungen Menschen auf“
Politisches Fachgespräch des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Berlin, 16. September 2010. „Wir können es uns nicht leisten, dass auch in

Zukunft junge Menschen ohne Ausbildung und Perspektive auf ein eigenständiges Leben bleiben.“ Mit diesem Fazit kommentierte Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, das Politische Fachgespräch, das am vergangenen Abend unter dem Titel „Verlorene Jugendliche?“ in Berlin stattfand. Ziel des Abends war es, auf die Situation von jungen Menschen aufmerksam zu machen, die mit den Angeboten von Bildung und sozialpädagogischer Unterstützung nicht erreicht oder genügend gefördert werden.

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„Auch Jugendliche mit Unterstützungsbedarf haben ein Recht auf einen Ausbildungsplatz“
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zum Beginn des Ausbildungsjahres 2010

Berlin, 1. September 2010. „Die Klage über unbesetzte Lehrstellen können wir nicht nachvollziehen – vielmehr fehlt es an geeigneten Ausbildungsplätzen für junge Menschen mit Unterstützungsbedarf“, äußert Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, zum Start des Ausbildungsjahres 2010. „Nach wie vor sind viele junge Menschen erfolglos auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Trotz rückläufiger Zahlen wechselt rund ein Drittel aller Jugendlichen immer noch nach der Schule in Maßnahmen des Übergangssystems statt in Ausbildung – hier besteht konkreter Handlungsbedarf.“

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Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert Ausbildung für alle jungen Menschen
Positionspapier zur Ausbildungs- und Bildungssituation junger Menschen veröffentlicht

Berlin, 2. Juli 2010. „Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger in Deutschland, sich der Probleme des Übergangs vieler junger Menschen von der Schule in den Beruf anzunehmen und den Blick auf Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf zu richten“, kommentiert Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, die Herausgabe des Positionspapiers „Ausbildung für alle jungen Menschen – Konsequenzen für Berufsbildung und Förderung“, das der Kooperationsverbund heute veröffentlicht hat. Anlässlich des am 28. April im Bundestag erstmals vorgestellten Berufsbildungsberichtes 2010 zieht der Zusammenschluss der sieben bundesweiten Organisationen der Jugendsozialarbeit Bilanz und bietet zudem seine Expertise bei der Entwicklung einer kohärenten Förderstrategie an. …

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Jugendarmut nicht verschweigen
Aktivitäten des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit im Rahmen der Fokuswoche zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Berlin

Berlin, 18. Juni 2010. „Jugendarmut in Deutschland wird zu wenig in der Öffentlichkeit wahrgenommen – wir wollen für die Ursachen und Auswirkungen von Armut bei jungen Menschen sensibilisieren und wirkungsvolle Ansätze und Forderungen der Jugendsozialarbeit vorstellen,“ erklärt Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, anlässlich der Fokuswoche zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung, die vom 19. bis 25. Juni 2010 in Berlin stattfindet. „Mit unseren Aktivitäten möchten wir den Blick von Gesellschaft und Politik auf die Belange der benachteiligten Jugendlichen in diesem Land lenken.“

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Programm Fokuswoche (766kB)

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Annika Koch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


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10115 Berlin
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Fax 030 / 288 78 95-5

E-Mail: Annika Koch