2015

Positionen und Stellungnahmen 2015

Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung zu einem flexiblen, bedarfsorientierten Förderangebot

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Die ersten öffentlichen Ausschreibungen zur Assistierten Ausbildung gemäß der Vergabeverordnung sind abgeschlossen. Sowohl die Leistungsbeschreibung der Bundesagentur für Arbeit (BA), das Fachkonzept als auch die Bedingungen der Ausschreibung führen in der Praxis zu vielen Problemen und erfordern dringend Überarbeitungen.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Der Kooperationsverbund gibt – in Anlehnung an die beiden Positionspapiere zur Assistierten Ausbildung aus 2014 und in Bezug auf die aktuelle Anfrage der Bundesagentur zur Arbeit zur Weiterentwicklung der Leistungsbeschreibung – Empfehlungen, damit die Assistierte Ausbildung tatsächlich zu einem – an individuellen Bedarfen junger Menschen orientierten – erfolgreichen Förderinstrument weiterentwickelt wird.

Stellungnahme (449kB)

Weitere Informationen:

Ausbildung weiterentwickeln


Junge Migranten/-innen und Flüchtlinge nicht zurücklassen – Ausbildung für alle jungen Menschen!
Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2015

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist laut Berufsbildungsbericht 2015 für Jugendliche, die in unterschiedlicher Weise von Benachteiligung oder Diskriminierung betroffen sind, weiterhin sehr schwierig – viele bleiben am Ende auch langfristig ohne Ausbildungsplatz.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Die Ausbildungschancen insbesondere von jungen Migranten/-innen müssen dringend gesteigert und Zugangsbarrieren entgegengewirkt werden. Zudem setzt sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit dafür ein, die Ausbildungsmöglichkeiten junger Flüchtlinge zu verbessern und weiterhin bestehende ausländerrechtliche Beschränkungen in der Förderung aufzuheben.

Stellungnahme (728kB)

Weitere Informationen:

Ausbildung weiterentwickeln


Reduzierte Verpflichtungsermächtigungen des Bundes schränken Fördermöglichkeiten im SGB II ein – „Ausbildung für alle jungen Menschen“ kann so nicht erreicht werden

Kurz und bündig:

Zentrale Aussage: Die Reduzierung der Verpflichtungsermächtigungen bei Leistungen zur Eingliederung in Arbeit für die Jobcenter ab 2016 schränkt bereits in diesem Jahr und zukünftig die notwendige Förderung der Ausbildung benachteiligter junger Menschen im Rechtskreis SGB II vielerorts stark ein.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Um ausreichende Angebote von geförderten Ausbildungsmöglichkeiten für benachteiligte Jugendliche im SGB-II-Bezug bei den zugelassenen kommunalen Trägern und den Jobcentern bundesweit zukünftig sicherzustellen, müssen entsprechende Integrationsmittel auch in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen.

Stellungnahme (401kB)

Kontakt

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
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Tel. 030 / 288 78 95-38
Fax 030 / 288 78 95-5
E-Mail: KooperationsverbundAnfahrt