2013

Positionen und Stellungnahmen 2013

„Agenda für Ausbildung und Teilhabe: Wir brauchen eine Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen!“

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Eine Ausbildungsgarantie würde jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden, weil sie über keine oder lediglich eine niedrige formale Qualifikation – wie etwa einen Hauptschulabschluss – verfügen, neue Möglichkeiten eröffnen, einen anerkannten Berufsabschluss zu erreichen.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Die neue Bundesregierung wird aufgefordert, eine Ausbildungs- und Fördergarantie für alle Jugendlichen in das Regierungsprogramm aufzunehmen und zeitnah umzusetzen. Damit kann eine notwendige Weichenstellung für eine kohärente Förderung am Übergang Schule-Beruf erfolgen, die zukünftig verhindert, dass junge Menschen langfristig ohne berufliche Qualifikation bleiben.

Positionspapier (478kB)

Weitere Informationen:

Ausbildung für alle


„Das neue Fachkonzept BvB-Pro hält (noch) nicht das, was es versprach“
Stellungnahme

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Mit dem neuen Fachkonzept BvB-Pro der Bundesagentur für Arbeit gelingt es bisher nur in geringem Maße, Förderangebote für junge Menschen durch berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) mit produktionsorientiertem (Pro) Ansatz bereitzustellen. Die Umsetzung erfolgte bisher nur vereinzelt und eher schleppend. Produktionsschulen und Jugendwerkstätten konnten – entgegen der eigentlichen Zielsetzung – von dem Konzept kaum profitieren.

Was wollen wir mit diesem Papier erreichen: Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich für eine Stärkung von betriebsorientierten Lernkonzepten – wie sie z.B. in Produktionsschulen und Jugendwerkstätten umgesetzt werden – ein. Damit solche Konzepte – kofinanziert mit Hilfe von BvB-Pro – in den Ländern und Kommunen erfolgreich realisiert werden können, bedarf es einer rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit und neuer Finanzierungsregelungen. Konkrete Hinweise zur Verbesserung der Rahmen- und Umsetzungsbedingungen finden sich in diesem Papier.

Stellungnahme (429kB)

Weitere Informationen:

Kooperation von Jugendhilfe und Arbeitsförderung


„Von den jungen Menschen ausgehen! Die Vergabe verändern, damit die Qualität den Ausschlag gibt“
Positionspapier

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Ein neues, dezentrales Vergabeverfahren muss zukünftig sicherstellen, dass tatsächlich ein fairer Wettbewerb um die Qualität von pädagogischen Förderangeboten entstehen kann und nicht letztendlich der niedrigste Preis entscheidet. Sowohl die Kompetenz der Träger als auch die angemessene Beteiligung der Jugendlichen bei der Leistungserbringung müssen berücksichtigt werden. Über transparente und objektive, gemeinsam festgelegte Prüfkriterien können Träger mit besonderer Erfahrung und Kompetenz mit der Förderung der jugendlichen Zielgruppe und in der regionalen Struktur langfristig beauftragt werden.

Was wollen wir mit diesem Papier: Vor dem Hintergrund der Expertise und neuen europäischen und nationalen Entwicklungen – hier vor allem bei der Vergabeverordnung, über die der Bundesrat noch im September abstimmen wird – bietet der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit Antworten auf aktuelle Fragen zur Qualitätssicherung.

Positionspapier (474kB)

Weitere Informationen:

Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen


„Ausbau statt Abbau – Schulsozialarbeit sichern und entwickeln!“
Positionspapier

Kurz und Bündig

Zentrale Aussage: Schulsozialarbeit unterstützt das soziale Zusammenleben, fördert Chancengleichheit, trägt dazu bei, Schulabbrüche zu vermeiden und erweitert Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven für alle Kinder und Jugendlichen. Mit Hilfe der vom Bund zur Verfügung gestellten zusätzlichen Finanzmittel im Kontext des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) wurden seit 2011 rund 3000 Stellen in der Schulsozialarbeit geschaffen. Durch die Ende 2013 auslaufende Finanzierung des Bundes sind diese Stellen in ihrem Fortbestand akut bedroht.

Was will dieses Papier: Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fordert Bund, Länder und Kommunen auf, (1) aktuell vorhandene Restmittel aus dem BuT 2012/2013 möglichst unbürokratisch für die Weiterführung der Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen, (2) für eine langfristige Absicherung der neu geschaffenen Stellen zu sorgen sowie (3) den nachhaltigen, personellen und qualitativen Ausbau der Schulsozialarbeit voran zu bringen.

Positionspapier (493kB)

Weitere Informationen:

Bildungs- und Teilhabepaket


Kein „weiter so“! Erfolgreiche Übergänge in den Beruf müssen allen Jugendlichen ermöglicht werden
Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2013

Kurz und bündig

Zentrale Aussage: Keineswegs für alle Jugendlichen hat sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt – es fehlen Ausbildungsplätze sowie eine angemessene Förderung, so dass weiterhin fast 270.000 junge Menschen nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden.

Was will dieses Papier: Insbesondere für benachteiligte Jugendliche ist es schwierig, die Ausbildungs- und Übergangssituation allein zu meistern – die Förderung und Unterstützung vor und während der Ausbildung muss kontinuierlich gewährleistet werden. Der Kooperationsverbund zeigt auf, welche Schritte nötig und möglich sind, um bestehende Hürden abzubauen und die Ausbildungssituation tatsächlich für alle Jugendlichen zu verbessern.

Stellungnahme (266kB)

weitere Informationen:

Ausbildung für alle

Kontakt

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
Chausseestraße 128/129
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Tel. 030 / 288 78 95-38
Fax 030 / 288 78 95-5
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