2010

Positionen und Stellungnahmen 2010

Fortsetzung der Initiative „JUGEND STÄRKEN“ jetzt sichern – Bundesweite
Programme der Jugendsozialarbeit über 2011 hinaus erhalten
Positionspapier des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Die Initiative „JUGEND STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert umfangreich notwendige Unterstützungsangebote der Jugendhilfe zur sozialen und beruflichen Integration benachteiligter junger Menschen. Die im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zusammengeschlossenen Organisationen begrüßen, dass mit dieser Initiative die Situation junger Menschen mit schlechten Startvoraussetzungen sowie die Stärkung der Jugendsozialarbeit in den Fokus der Jugendpolitik gerückt wurden.

In der Zusammenarbeit von fünf verschiedenen Programmen, die im Wesentlichen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) (ko-)finanziert werden, ist nun die Grundlage für ein Netzwerk von abgestimmten Angeboten und Strukturen der Jugendsozialarbeit an über 1.000 Standorten geschaffen worden, das die kommunale Jugendsozialarbeit allein so nicht gewährleisten könnte.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit spricht sich deshalb nachdrücklich dafür aus, diese neuen kommunalen Strukturen nicht zu gefährden und auch nach dem Auslaufen der aktuellen ESF‐Förderphase im Jahre 2011 alle fünf Programme unter dem Dach des BMFSFJ im Rahmen der Jugendhilfe fortzusetzen. Darin sehen wir auch eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der neuen europäischen Jugendstrategie. Allen jungen Menschen die Integration in einen Beruf sowie ein selbstständiges Leben zu ermöglichen, ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung für die kommenden Jahre, die nur in enger Zusammenarbeit vieler Akteure und der unterschiedlichen staatlichen Ebenen zu bewältigen ist.

Positionspapier (301kB)


Ausbildung für alle jungen Menschen – Konsequenzen für Berufsbildung und Förderung
Positionspapier des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit anlässlich des Berufsbildungsberichtes 2010: Notwendige Veränderungen bei der Förderung benachteiligter Jugendlicher zur Bewältigung einer Ausbildung

Mit dem Ziel „Ausbildung für Alle“ fordert der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit passende Förderinstrumente, um der Ausgrenzung benachteiligter Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit bewertet dabei nicht allein den Berufsbildungsbericht 2010 aus Sicht der Jugendsozialarbeit, sondern gibt konkrete Hinweise, wie junge Menschen mit Unterstützungsbedarf dennoch eine Ausbildung abschließen können, und nennt Kriterien, damit individuelle Förderung frühzeitig in der Schule beginnen und der Übergang in den Beruf gelingen kann. Im Fokus steht hier der Wunsch nach einer kohärenten Förderstrategie, zu der die Partner im Verbund ihre Expertise in die politische und fachliche Diskussion einbringen möchten. Abschließend erfolgt ein kurzer Ausblick auf die Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens.

Positionspapier (1kB)


Schreiben an die Bundestagsausschüsse „Bildung und Forschung“, „Arbeit und Soziales“ und „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“:

Berufsbildungsbericht 2010 im Bundestag: Das Ziel „Ausbildung für alle jungen Menschen“ wurde auch im letzten Ausbildungsjahr 2009 deutlich verfehlt – strukturelle Änderungen im Schul-, Ausbildungs- und Übergangssystem sind unabdingbar.

Schreiben an die Bundestagsausschüsse (1kB)


Neue Anforderungen durch das veränderte Fachkonzekt BVB: Personalausstattung ist an Zielgruppe anzupassen!

Der Kooperationsverbund hat kurzfristig ein Schreiben an die Bundesagentur für Arbeit zur aktuellen Situation „Umsetzung des neuen Fachkonzeptes BVB“ verfasst, nachdem durch Rückmeldungen zahlreicher Träger deutlich wurde, das diese zurzeit gebeten/gedrängt werden, unter Vertragsbedingungen dieses in der Zielgruppe erweiterte und pädagogisch anspruchsvollere Konzept umzusetzen, ohne dass die Rahmenbedingungen und Personalressourcen hierfür verbessert werden.

Schreiben an die BA (247kB)

Antwortschreiben der BA (1kB)

Kontakt

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit
Chausseestraße 128/129
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Tel. 030 / 288 78 95-38
Fax 030 / 288 78 95-5
E-Mail: KooperationsverbundAnfahrt