Partizipation und Jugendpolitik

Ein wesentliches Anliegen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit ist die Überwindung bestehender Probleme angesichts der unterschiedlichen Verantwortlichkeiten für die Lebenslagen und Bedarfe junger Menschen zwischen den verschiedenen Politikfeldern: Nötig ist die Etablierung einer „Eigenständigen Jugendpolitik“ auf den Ebenen Bund, Land und Kommune, die von öffentlichen und freien Trägern, von Jugendlichen, Fachkräften und Politikern/-innen gleichermaßen gestaltet und umgesetzt werden muss. Als Beitrag zur Umsetzung steht für die Jugendsozialarbeit das Thema „Partizipation“ im Vordergrund.

Partizipation beinhaltet für Jugendliche vielfältige Aspekte der Förderung. Jugendsozialarbeit hat den Anspruch, Partizipation junger Menschen zu stärken und diese auch selber in den eigenen Angeboten zu realisieren: Es geht um die Stärkung der Partizipationskompetenz junger Menschen, damit sie ihre Interessen artikulieren, sich in eine Gemeinschaft mit eigenen Ideen einbringen, sich an der Gestaltung sowohl ihres unmittelbaren Umfeldes als auch demokratischer Entscheidungsprozesse auf kommunaler-, Landes-, Bundes- und europäischer Ebene beteiligen können. Dazu ist eine nachhaltige Implementierung von Partizipation in den Konzepten und in der Praxis der Jugendsozialarbeit erforderlich.

Partizipation und Jugendpolitik

Federführung:
AWO
Tanja Boettcher
E-Mail

Veröffentlichungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

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