Jugend stärken

Die Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert notwendige Unterstützungsangebote der Jugendhilfe zur sozialen und beruflichen Integration benachteiligter junger Menschen. Angesichts der auslaufenden Ko-Förderung durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) müssen die Angebote, die im Rahmen dieser Initiative in den letzten Jahren bundesweit aufgebaut und modellhaft erprobt wurden, befürchten, dass sie ihre Arbeit 2014 vielfach nicht oder nur sehr reduziert fortsetzen können.

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit setzt sich für eine umfassende Absicherung und Stärkung von Jugendsozialarbeit (§ 13 SGB VIII) ein und möchte dazu beitragen, dass die vielen betroffenen Projekte, Träger und Kommunen, die notwendige pädagogische Arbeit, die im Rahmen der Kompetenzagenturen und der Koordinierungsstellen 2.Chance aufgebaut wurde, fortführen können. Denn unbestritten ist, dass diese Angebote oftmals bestehende Förderlücken schließen und vor Ort erfolgreich zur Integration und Unterstützung gerade der Jugendlichen beitragen, die ansonsten kaum von Hilfen erreicht werden.


Start des bundesweiten Modellprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“


Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wollen Kommunen bei der Förderung
benachteiligter junger Menschen bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf stärken.
Eine entsprechende gemeinsame Förderrichtlinie des Bundesfamilienministeriums und
des Bundesbauministeriums tritt am 10. Juli 2014 in Kraft.
www.jugend-staerken.de


Handreichung „Jugendsozialarbeit verstetigen – Junge Menschen nachhaltig stärken“ 

Handreichung der BAG KJS und der BAG EJSA zur kommunalen Verankerung von
Programmstandorten und Projekten der Jugendsozialarbeit
Handreichung Jugendsozialarbeit verstetigen (827kB)


Hintergrundmaterialien zur Handreichung

Evaluationen des BMFSFJ zu den beiden Programmen Kompetenzagenturen und
Schulverweigerung – Die 2. Chance


Bestandteile der Evaluation sind u.a.:
– Umsetzung der Programme: Implementierung, Teilnehmerstruktur, Zielgruppenerreichung, Case Management, Netzwerke und Kooperationen
– Ergebnisse des Programms: Zielerreichung und Wirksamkeit des Programms, Wirkungszusammenhänge
– Schlussfolgerungen und Perspektiven

Evaluation Kompetenzagenturen (1kB)

Evaluation Schulverweigerung – die 2. Chance (2kB)

Weiterführung des Projektes „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ in Hamburg
– Harburg nach Beendigung der ESF Förderperiode


Verstetigung 2. Chance in Hamburg ab 2014 (129kB)

Praxisbeispiel Rahmenvereinbarung Hamburg


Rahmenvereinbarung (4kB) 



Kompetenzagentur Erfurt: Stand der Verstetigung


Kompetenzagentur Erfurt: Stand der Verstetigung (89kB)

Praxisbeispiel Netzwerkbefragung der Erfurter Bruecke


Fragebogen (24kB)

Programmperspektive „JUGEND STÄRKEN plus“ (Stand BMJSFJ im August 2013)

Programmperspektive „JUGEND STÄRKEN plus“ (Stand BMJSFJ im August 2013) (96kB)

Finanzierungsmöglichkeiten von Leistungen nach SGB VIII und SGB II
für junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr

Rechtsgutachten durch Prof. Dr. Johannes Münder

Münder Gutachten (767kB)

Rechtsfragen der freien Förderung nach § 16f SGB II

Rechtsgutachten erstellt von Prof. Dr. Peter Mrozynski

Mrozynski Gutachten (166kB)


Aktuelle Entwicklungen und Hintergrundmaterialien zur Verstetigung der Programme

Vorgesehene ESF-Förderschwerpunkte des BMFSFJ Förderphase 2014-2020

Präsentation des BMFSFJ

Präsentation ESF-Förderschwerpunkte (543kB)

„Kinder- und Jugendprogramm der bayerischen Staatsregierung – Kinder- und Jugendhilfe“

Darin u.a. Kapitel 5 „Jugendsozialarbeit verstetigen und weiterentwickeln“

Kinder- und Jugendprogramm Bayern (748kB)

Netzwerkschreiben der Koordinierungsstellen Schulverweigerung – Die 2. Chance

Netzwerkscheiben (158kB)

Reaktionen auf das Netzwerkschreiben:
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft/Sigrid Klebba

Schreiben Klebba (1kB)

Joschka Langenbrinck, Abgeordnetenhaus Berlin

Schreiben Langenbrinck (1kB)

Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

Schreiben LISUM (1kB)

Petra Merkel, MdB

Schreiben Merkel (2kB)

Große Anfrage der SPD-Fraktion in Tempelhof-Schöneberg

Große Anfrage (67kB)

Presseinformation der BAG EJSA und Impuls e. V.

„Angebote für benachteiligte Jugendliche mit vereinten Kräften realisieren – Fachtag
„Jugendsozialarbeit stärken“ am 19. Juni 2013 in Weißwasser“
Presseinformation (75kB)

Präsentation der Koordinierungsstelle Schulverweigerung – Die 2. Chance Berlin-Lichtenberg 

auf der Fachtagung „Die Wiederentdeckung der Schule … durch junge Menschen ermöglichen.
Beiträge zur Reduktion von Schulabsentismus“ der BAG KJS, BAG EJSA und des PARITÄTISCHEN
Gesamtverbandes im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit vom 17. und 18. April 2013 in Bonn
Präsentation Latendorf/von Luebke (3kB)

Weitere Informationen zum Thema Schulverweigerung finden Sie hier: Schulverweigerung


Veröffentlichungen

Interview mit Sabine Schulte Beckhausen

Referatsleiterin 501 „Chancengerechtigkeit und Integration“ im Bundesfamilienministrium
Beitrag in der DREIZEHN, Ausgabe 5 (Juni 2011)

Interview Schulte Beckhausen (358kB)

„Aktiv im Kyffhäuserkreis – Jugendsozialarbeit im strukturschwachen Raum“
Beitrag in der DREIZEHN, Ausgabe 5 (Juni 2011)

Aktiv im Kyffhäuserkreis (1kB)

Pressemitteilung vom 11.03.2011
Junge Menschen nur mit halber Kraft stärken?
Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit kritisiert die stark reduzierte Finanzierung
der Programme von „JUGEND STÄRKEN“
Pressemitteilung (253kB)

Positionspapier vom 30.11.2010



Weitere Informationen

Pressemitteilung der Diakonie Sachsen vom 26.06.2013 

„Diakonie warnt vor dem Auslaufen erfolgreicher Jugendberatungs- und
Schulverweigerprojekte – 17 Kompetenzagenturen und 10 Schulverweigererprojekte stehen
ohne Zwischenfinanzierung für das Jahr 2014 vor dem Aus“
Pressemitteilung (193kB)

Offener Brief
der Diakonie Sachsen an die Fraktionen der CDU und der FDP im Sächsischen Landtag vom 14.06.2013
Offener Brief (1kB)

Brief der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Sachsen an das
sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 27.05.2013
Brief (745kB)

Anträge zu „JUGEND STÄRKEN“ im Bundestag abgelehnt

Der Bundestag ist damit in seiner Sitzung am 19. Januar 2012 der Beschlussempfehlung
des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefolgt:„Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag am 19. Januar einen Antrag der SPD (17/6103) abgelehnt, die Jugendförderprogramme „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ und „Kompetenzagenturen“ zu erhalten. Die beiden Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF) sind Teil der Initiative „Jugend stärken“ des Bundesjugendministeriums, mit der Unterstützungsangebote der Jugendhilfe zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher gefördert werden. Die SPD hatte moniert, dass der durchschnittliche Fördermittelbetrag für die beiden Programme nur noch bei 34,29 Millionen Euro im Jahr liege, was eine Kürzung um mehr als 13 Millionen Euro bedeute. Die Fraktion hatte die Regierung aufgefordert, die Kürzungen zurückzunehmen. Bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum der Linksfraktion und der Grünen lehnte der Bundestag einen Antrag der Linken mit dem Titel „Hände weg von der Initiative ‚Jugend stärken‘“ (17/6393). Auch Die Linke wollte die Finanzierung beider Programme sowie des Programms „Stärken vor Ort“ in gleicher Höhe wie in der Vergangenheit gewährleisten. Der Bundestag folgte bei seiner Entscheidung einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (17/8329)“.
(Quelle: bundestag.de)Die Reden, die zu „JUGEND STÄRKEN“ gehalten wurden, finden Sie unter folgendem Link,
Tagesordnungspunkt 17:
Plenarprotokolle Bundestag

Familienausschuss will Kürzungen für Jugendprogramme nicht zurücknehmen
Die Kürzungen der Förderung von Jugendprogrammen sollen nach Mehrheitsmeinung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufrecht erhalten bleiben. In seiner Sitzung am 14. Dezember 2011 debattierten die Mitglieder über jeweils einen Antrag der SPD-Fraktion und der Linksfraktion.Weitere Informationen:

http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_12/2011_519/02.html

Bundesrat fasst Entschließung über weitere Finanzierung der Kompetenzagenturen über SGB II/III

Am 4. November 2011 hat der Bundesrat die Entschließung gefasst, die bisherigen
Finanzierungsbedingungen der Programme „JUGEND STÄRKEN“ unverändert zu lassen.
Dies würde bewirken, dass die Kompetenzagenturen auch weiterhin aus Mitteln der
Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Arbeitsförderung kofinanziert werden können.Weitere Informationen:
Pressemitteilung des Bundesrates

Antrag der Freien und Hansestadt Hamburg
„Entschließung des Bundesrates zum Erhalt der Förderbedingungen der Programme
„Schulverweigerung – Die 2. Chance“ und „Kompetenzagenturen“ im Rahmen der Initiative
„JUGEND STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“
Antrag Bundesrat (88kB)

Antrag der Abgeordneten Yvonne Ploetz, Diana Golze, Agnes Alpers, Matthias W. Birkwald, Steffen Bockhahn,
Heidrun Dittrich, Dr. Rosemarie Hein, Katja Kipping, Jutta Krellmann, Cornelia Möhring, Sabine Stüber,
Jörn Wunderlich, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.
Hände weg von der Initiative „JUGEND STÄRKEN“
Antrag Die Linke (1kB)

Antrag der Abgeordneten Stefan Schwartze, Petra Crone, Petra Ernstberger, Iris Gleicke,
Gabriele Hiller-Ohm, Christel Humme, Ute Kumpf, Caren Marks, Franz Müntefering,
Aydan Özoğuz, Thomas Oppermann, Sönke Rix, Marlene Rupprecht, Dagmar Ziegler,
Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD
Programme „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ und „Kompetenzagenturen“ erhalten
Antrag SPD (1kB)


Parlamentarischer Gesprächsabend am 5. April 2011 in Berlin

200 Standorte der „Kompetenzagenturen“ und Koordinierungsstellen
„Schulverweigerung – Die 2. Chance“ vor dem Aus?
Aus aktuellem Anlass lud der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zu einem Parlamentarischen
Gesprächsabend am 5. April in Berlin ein. Hier hatten die Gäste aus Politik, Verbänden und Kommunen Gelegenheit,
Einblick in die erfolgreiche Arbeit der Praxis vor Ort zu erhalten und über Möglichkeiten zu diskutieren,
diese Angebote für junge Menschen auch weiterhin zu erhalten.

Fotos vom Parlamentarischen Gesprächsabend:

 

Fotos: Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Jugend stärken

Veröffentlichungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Alle Veröffentlichungen finden Sie hier.