Niedrigeschwellige und aufsuchende Jugendsozialarbeit

Durch veränderte und verkürzte Förderprogramme sowie verschärfte gesetzliche Regelungen und eingeschränkte Haushalte in den Kommunen gibt es zunehmend Jugendliche, die aus den Fördersystemen herausfallen und auch von der Jugendhilfe nicht immer erreicht werden. Um die soziale Ausgrenzung benachteiligter und individuell beeinträchtigter junger Menschen konsequent zu verhindern, müssen neue Angebote entwickelt und die lokalen Netzwerke sowie die Jugendsozialarbeit auf kommunaler Ebene gestärkt werden. Der Kooperationsverbund will eine starke Jugendpolitik in den Kommunen und auch in diesem Sinne die Bildung einer „Allianz für die Jugend“ befördern.

Die bereits erfolgten Aktivitäten des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zum Thema „Soziale Ausgrenzung junger Menschen“ und „Niedrigschwellige Zugänge und Konzepte für besonders förderbedürftige Jugendliche“ haben gezeigt, dass veränderte, sozialpädagogisch ausgerichtete Wege und Konzepte in der Jugendhilfe zum Erfolg bei der Integration mehrfach benachteiligter Jugendlicher führen können. Auch weisen die ersten Ergebnisse darauf hin, dass erfolgreiche Konzepte an regionalen Erfordernissen auszurichten sind. Sie müssen die Bedarfe vor Ort aufgreifen und in einen kohärenten Zusammenhang bringen. Leider sind solche spezifischen Angebote der Jugendsozialarbeit bei Weitem noch nicht flächendeckend vorhanden.

Im Sinne einer Pädagogik der Inklusion soll ein umfassender pädagogischer Diskurs in der Jugendsozialarbeit angeregt werden mit dem Ziel, die gängige pädagogische Praxis zu reflektieren, neue beziehungsweise andere Vorgehensweisen auszuprobieren und dabei von anderen zu lernen. Dabei gilt es, vor allem die Entwicklung der Persönlichkeit junger Menschen im Blick zu haben.


Veröffentlichungen

Dokumentation
„Weiterentwicklung innovativer Ansätze im Feld der aufsuchenden Jugendsozialarbeit“
Dokumentation des Experten-/-innenworkshops von BAG KJS und BAG ÖRT im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit am 12./13. November 2013 in Berlin
Präsentationen Experten/-innenworkshop „Weiterentwicklung innovativer Ansätze im Feld der aufsuchenden Jugendsozialarbeit“ (2kB)

Ausgabe 10 der DREIZEHN – Zeitschrift für Jugendsozialarbeit

„Nah dran, mobil und gut vernetzt – neue Zugänge für die Jugendsozialarbeit“
zur DREIZEHN, Ausgabe 10

Screening

der BAG KJS im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zu innovativen Ansätzen im Bereich der aufsuchenden Jugendsozialarbeit
Screening (605kB)

Expertise
„Situation ausgegrenzter Jugendlicher
Expertise unter Einbeziehung der Perspektive der Praxis“
Expertise der BAG KJS im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit
Expertise „Situation ausgegrenzter Jugendlicher“ (1kB)

Sonderausgabe der DREIZEHN

anlässlich des 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages 2011
“
Jung, abgehängt und chancenlos?! – Ausgrenzung junger Menschen verhindern“
zur Sonderausgabe der DREIZEHN

Positionspapier
„Ausgrenzung junger Menschen verhindern – neue Wege in der Förderung gehen und Jugendsozialarbeit stärken“
Positionspapier (481kB)

Handreichung

„Niedrigschwellige Jugendsozialarbeit“
Handreichung der BAG ÖRT im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit für die Praxis zur Ausgestaltung niedrigschwelliger Projekte in der Jugendsozialarbeit
Handreichung „Niedrigschwellige Jugendsozialarbeit“ (116kB)


Weitere Informationen

„Werkpädagogische Förderangebote im Übergang Schule-Beruf, landesgeförderte
Jugendwerkstätten und Produktionsschulen“

Paritätische Arbeitshilfe 14
www.jugendsozialarbeit-paritaet.de

 

Niedrigschwellige und aufsuchende Jugendsozialarbeit

Federführung:
BAG KJS
Dr. Michael Herkendell
E-Mail

Veröffentlichungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Alle Veröffentlichungen finden Sie hier.