Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen

Wesentliche Apsekte einer abgestimmten Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Beruf sind ihre Finanzierung und die Formen der Beauftragung der Träger. Die zentrale Vergabe durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) dominiert und beeinflusst die Förderlandschaft im Übergangsgeschehen grundlegend. Ihre Auswahlkriterien haben zu hoher Diskontinuität in der Förderung von Jugendlichen geführt (häufiger Wechsel der Träger, häufige Personalwechsel). Im europäischen Ausland wird die Förderung benachteiligter Jugendlicher generell anders beauftragt – auf gleicher rechtlicher Grundlage (Europäisches Wettbewerbsrecht). Ein kohärentes Fördersystem, das benachteiligte Jugendliche mit aufeinander abgestimmten bedarfsgerechten Angeboten zur beruflichen Integration führt, benötigt bewegliche, anpassungsfähige, sichere und langfristige Angebote. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit spricht sich für eine Vergabepraxis aus, die diesen Anforderungen genügt und die die Bedarfslage von jungen Menschen berücksichtigt.


Veröffentlichungen

Schreiben des Vergabebündnisses
„Chancen der Vergaberechtsreform für die Qualität sozialer Dienstleistungen nutzen“

Schreiben der BAG FW an BMin Nahles und BM Gabriel (568kB)
Anlage zum Schreiben (134kB)

Positionspapier
„Von den jungen Menschen ausgehen! Die Vergabe verändern, damit die Qualität den Ausschlag gibt“
Positionspapier (474kB)

Stellungnahme
„Stellungnahme zum Entwurf einer Siebten Verordnung
zur Änderung der Verordnung über die Vergabe“ vom 3. Juli 2013
Stellungnahme (220kB)

Expertise
„Finanzierungs- und Vergabemodalitäten ausgewählter Qualifizierungsangebote zur
Erleichterung des Übergangs Schule-Beruf“
Expertise zu den Ländern Dänemark, England und Österreich herausgegeben vom Internationalen Bund (IB) und der BAG ÖRT im Rahmen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit
Expertise „Finanzierungs- und Vergabemodalitäten ausgewählter Qualifizierungsangebote zur Erleichterung
des Übergangs Schule-Beruf“ (4kB)

Positionspapier
„Zukunftschancen junger Menschen nicht länger vergeben!“
Von der zentralen Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen zu qualitätsorientierten, dezentralen Verfahren – damit die Förderung junger Menschen gelingt!
Positionspapier (522kB)

Beiträge zur Jugendsozialarbeit 1
„Kriterien und Empfehlungen zur Entwicklung eines kohärenten Fördersystems
für junge Menschen am Übergang in den Beruf“
Beiträge zur Jugendsozialarbeit 1 (2kB)


Weitere Informationen

DGB, GEW und ver.di: „Vorschläge zu Qualitätskriterien als Kernbestandteil der Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen“

Mit Expertise von Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz Remagen, November 2015
Expertise Qualitätskriterien AMDL (554kB)

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Modernisierung des Vergaberechts (Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien 2014)
(Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergModG)
Stellungnahme BAG EJSA zum Vergabemodernisierungsgesetz (287kB)

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. zum Referentenentwurf zur Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts

Stellungnahme der BAG FW zum Vergabemodernisierungsgesetz (108kB)

Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts (Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien 2014) (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergModG)
BMWi Referentenentwurf (882kB)

„Qualifizierungsangebote an der Übergangspassage Schule-Beruf – 
Ergebnisse einer Expertise zu Finanzierungsmechanismen im
internationalen Vergleich“
Vortrag von Dr. phil. Anna Rosendahl im Rahmen der 17. Hochschultage Berufliche Bildung
vom 13. bis 15. März 2013 in Essen (Workshop 12)
Vortrag Rosendahl (78kB)

Vergabe von Arbeitsmarktdienstleistungen

Federführung:

IB
Olaf Rother
E-Mail

BAG EJSA
Günter Buck (Bündnis Qualität und Vergabe)
E-Mail


Veröffentlichungen des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit

Alle Veröffentlichungen finden Sie hier.